Weihnachtszeit ist Wichtelzeit im ökumenischen Teenstreff

Auch wenn das Jahr 2020 in vielem so ganz anders ist, als wir es gewohnt sind, geben manche Gewohnheiten ein Stückchen Sicherheit und ein Gefühl von Normalität. So z.B. die kleine Tradition des Wichtelns im ökumenischen Teenstreff in Kooperation mit Neckarhausen. In diesem Jahr natürlich online. Wie das geht? Na so…

Mit wenigen Wochen Vorlauf zum eigentlichen Wichteltermin haben wir per Losverfahren zugeteilt, welcher „Weihnachtswichtel“ wem mit einem kleinen Geschenk eine große Freude machen darf. Jedem Weihnachtswichtel wurde der entsprechend zugeloste Name mitgeteilt – natürlich unter dem wichteligen Siegel der Weihnachtswichtelverschwiegenheit ;-)

Mit dem Namen der zu beschenkenden Person im Gepäck, machte sich jeder Wichtel und jede Wichtelin auf, ein liebevolles Geschenkchen zu besorgen und – damit auch jedes Geschenkchen bei der richtigen Person landet – mit Namen zu versehen. Alle Geschenke der Weihnachtswichtel wurden dann eine Woche vor dem Wichteltermin von den Wichtelmitarbeitenden abgeholt und sorgfältig aufbewahrt.

Am Tag des Wichtelns wurden die einzelnen Geschenkchen dann zu den entsprechenden Personen ausgefahren – mit wichteligen Grüßen der Wichtelinnen und Wichtel. Dann endlich war es soweit: im Live-Video-Call wurden unter Hochspannung die einzelnen Geschenkchen ausgepackt – zwar jede und jeder bei sich zu Hause, aber doch gemeinsam.

Wer wohl mein Wichtel oder meine Wichtelin war? Hm… Manch eine/r konnte es erraten. Bei anderen konnte das wichtelige Siegel der Weihnachtswichtelverschwiegenheit nicht geknackt werden. Aber halb so schlimm. Die große Freude über die kleinen Geschenkchen überwog. Und wir durften erleben: geteilte Freude ist doppelte Freude.

Sandra Scherer

„In der Weihnachtsbäckerei“ des ökumenischen Teenstreffs in Kooperation mit Neckarhausen

Die Zeit, in der wir uns – was Treffen in Präsenz anbelangt – in Zurückhaltung üben müssen, hält weiter an. Doch treffen tun wir uns trotzdem – und zwar online! 

Passend zur Advents- und Weihnachtszeit wurden in einem der Online-Treffen des ökumenischen Teenstreffs in Kooperation mit Neckarhausen die jeweiligen Küchen der Teilnehmenden und Mitarbeitenden zur Weihnachtsbäckerei.

Damit im Teenstreff direkt mit dem Backen losgelegt werden konnte, wurde das Mitarbeiterteam bereits im Vorfeld tätig. Liebevoll wurde ein Plätzchenteig zubereitet, Verziermaterial zusammengestellt und ein adventliches Ausstecherle ausgewählt. Alles schön verpackt, wurde rechtzeitig vor Beginn des Teenstreffs je ein Päckchen von den Mitarbeitenden an die Teilnehmenden ausgeliefert.

Zwar jeder und jede bei sich zu Hause, aber dennoch zusammen konnten wir die gemeinsame Zeit des Backens genießen und uns auf die vorweihnachtliche Zeit einstimmen.

Nach und nach stieg der Duft der fertigen Plätzchen in den jeweiligen Küchen auf. Die Freude über die gelungene Backsession und die Vorfreude auf das erste Probiererle waren deutlich zu spüren.

Dankbar blicken wir auf die Zeit zurück, die wir im Teenstreff in den letzten Wochen getrennt voneinander, aber gemeinsam verbringen durften. Im Vertrauen auf Gott freuen wir uns auf die vor uns liegende Zeit im Teenstreff – wie auch immer diese gestaltet sein mag.

Sandra Scherer

Ökumenischer Teenstreff macht Hoffnung

Mit dem Lockdown Light im November ist leider auch die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in Präsenz runtergefahren. Mit dem Blick auf das, was dennoch möglich ist, haben die Mitarbeitenden des ökumenischen Teenstreffs in Kooperation mit Neckarhausen auf die positiven Rückmeldungen der Teilnehmenden hin kurzerhand das Programm online-gerecht aufbereitet. 


>> gesamter Bericht

Eine erfrischend bunte Mischung

Das Jahr 2020 bringt so einiges an Herausforderungen mit sich. Vieles ist unklar, Unsicherheit treibt uns um, die Frage, was die Zeit mit sich bringt, bleibt offen. Wie wohltuend es in diesen Zeiten ist, sich in einer Gruppe aufgehoben fühlen zu können, hat uns die Wiederaufnahme in der Arbeit mit Teens und Jugendlichen schon vor und auch jetzt nach den Sommerferien gezeigt.

Mutig und hoffnungsvoll und natürlich mit einem Hygienekonzept und in Rücksprache mit den Gemeindeleitungen starteten der ökumenische Jugendtreff und der ökumenische Teenstreff in Kooperation mit Neckarhausen direkt in der ersten Schulwoche. Dank des tollen Wetters genießen wir aktuell noch die erfrischende Luft im Hof der Landeskirche oder im Schlath der EmK. Die bunte Mischung an Menschen, die in diesen beiden Kreisen aufeinander trifft, bringt Farbe in unseren Alltag. Wir erfreuen uns über den erquickenden Brückenbau in der Ökumene zwischen der Evangelisch methodistischen Kirche Raidwangen und der Evangelischen Landeskirche Raidwangen. Zusätzlich zaubert es uns ein Lächeln ins Gesicht, dass die Kooperation im ökumenischen Teenstreff mit der Gemeinde Neckarhausen Anklang findet. Was für eine Bereicherung und ein Privileg, gemeinsam unterwegs sein zu dürfen!

Die bunte Vielfalt zeigt sich auch ganz praktisch in unseren frisch gebatikten Schmuckstücken – von Socken, über kleine Tischdeckchen bis hin zu T-Shirts, Pullis und Sportbeuteln – von schlichter Schönheit über peppige Farbenverrücktheit – von Linien über Kreise bis hin zu Schneckenmuster… Der Kreativität waren keine Grenzen gesetzt. Und auch hier zeigt sich: Es macht Laune :-)

Wir erfreuen uns der Möglichkeiten, die sich uns trotz aller Umstände eröffnen und schauen hoffnungsvoll in die Zukunft! 

Sandra Scherer

Gebetsspaziergang in Raidwangen

Es grünt und blüht, der Frühling zeigt sich von seiner schönsten Seite und wir verbringen gerne Zeit in der Natur. Denn hier atmet die Seele auf und wir fühlen uns Gott, dem Schöpfer näher.

Die Leiterinnen des TeensTreff Raidwangen-Neckarhausen, Nadine Karrenbauer (Jugendreferentin der Evang.-meth. Kirche) und Sandra Scherer (Jugendreferentin im Ev. Bezirksjugendwerk), haben deshalb einen Gebetsspaziergang entwickelt. Auf einer Spazierroute von Raidwangen Richtung Altdorf hängen an unterschiedlichen Stellen 9 Stationen, die zum Innehalten einladen. Der Weg beginnt an der Ev. methodistischen Kirche (dort gibt es die Wegbeschreibung) und endet an der Ev. Kirche in der Dorfmitte von  Raidwangen. Die reine Laufzeit beträgt etwa 60 Minuten, dazu sollte man natürlich ein bisschen Aufenthaltszeit an den Stationen einplanen. Unter den Überschriften Dank, Fürbitte, Klage, Herausforderung, Vaterunser, Vergebung, Veränderung, Anbetung und Segen erwartet die Spaziergänger ein kleiner Impuls oder eine Aktion. Der Gebetsspaziergang kann von Donnerstag, 30. April bis Mittwoch, 06. Mai erlaufen werden, danach verschwinden die Stationen wieder.

Herzliche Einladung auf diese Weise mit Gott in Kontakt zu treten!